Die Aminosäure L-Arginin

Die Aminosäure Arginin kommt von Natur aus im Körper vor. In 99 % der Fälle tritt Arginin in Kettenform auf, in der Regel in der L-Form. Aus diesem Grund wird Arginin oftmals auch als Aminosäure “L-Arginin” bezeichnet. Die Aminosäure L-Arginin wird als Nahrungsergänzungsmittel bei Sportlern zum Muskelaufbau eingesetzt.

Zudem ist Arginin in speziellen Produkten verarbeitet auch als potenzsteigerndes Mittel bekannt. Es ist besonders beliebt bei Urologen, die vor allem das günstige Risiko-Wirkungsprofil loben. Diese Potenzmittel, so die Urologen Dr. H.-W. Bauer (München) und Prof. Dr. H. Porst (Hamburg), eignen sich wegen Ihrer sehr guten Wirkung im Verhältnis zu den nicht vorhandenen Nebenwirkungen, als das erste Mittel der Wahl bei der Behandlung einer leichten bis mittleren erektilen Dysfunktion (Potenzprobleme).

Aminosäuren

Aminosäuren sind kleine Moleküle in Kettenform. Dabei werden längere Ketten als Proteine oder Eiweiße bezeichnet. Im menschlichen Organismus kommen 20 verschiedene Aminosäuren vor. Jede dieser Aminogruppen beinhaltet mindestens ein Stickstoffatom. Dieses Stickstoffatom unterschiedet die Aminosäuren von den Kohlenhydraten und Fetten, die kein Stickstoffatom besitzen. L-Arginin ist die Aminosäure mit dem höchsten Stickstoffanteil. Arginin leitet sich von dem lateinischen Wort “Argentum” ab, welches übersetzt Silber heißt. In der Vergangenheit konnte Arginin zuerst als Silbersalz isoliert werden.

Die Aminosäure L-Arginin ist die Vorgängersubstanz des Stickstoffmonoxids (NO), welches sie als den zentralen Ausgangsstoff für viele Gefäßvorgänge unentbehrlich und so wertvoll macht.

L-Arginin und NO (Stickstoffmonoxid)

Bei NO (Stickstoffmonoxid) handelt es sich ebenfalls um ein Molekül, dessen Wirkung im Körper erst vor Kurzem entdeckt wurde. Hierfür wurde im Jahr 1998 der Nobelpreis verliehen. Im Rahmen dieser Forschungen zum Stickoxid wurde auch die potenzsteigernde Wirkung entdeckt.

Werden also Aminosäuren wie L-Arginin zusätzlich eingenommen, können verschiedene Funktionen im Körper gefördert und erleichtert werden. So existiert beispielsweise der Effekt für den Muskelaufbau sowie die zuvor genannte Potenzsteigerung. Die Aminosäure L-Arginin wird dabei in der Regel in Form von Tabletten oder Kapseln oder in flüssiger Form eingenommen. Nach der Einnahme steigt der NO-Spiegel (Stickstoffmonoxid) im Organismus und eine Durchblutungsverbesserung wird erzielt.

L-Arginin als Potenzmittel

Arginin als Potenzmittel - Studien

Arginin als Potenzmittel - Studien beweisen Wirksamkeit.

Produkte mit der Aminosäure L-Arginin können gut wirksame und sehr verträgliche Potenzmittel sein. Anders als bei den bekannten Potenzmitteln aus dem Pharmabereich (Viagra, Cialis, Levitra) ist L-Arginin erst nach einiger Zeit wirksam. Die Einnahme muss regelmässig erfolgen, meist morgens und abends zusammen mit einem Glas Wasser. Viele Anwender berichten, dass genau das angenehm ist. Denn das Liebesleben kann so spontaner erfolgen und ist nicht abhängig davon, eine halbe Stunde vorher ein Medikament eingenommen zu haben

Ein weiterer Vorteil von Arginin als Potenzmittel ist, dass mit der Einnahme auch von hochdosiertem L-Arginin keine unerwünschten Nebenwirkungen verbunden sind. Selbst bei einer täglichen Einnahme von 10-20 Gramm treten in der Regel nur sehr selten leichte Verdauungsbeschwerden auf. Diese sind jedoch sehr einfach zu beheben. Treten diese auf, sollte die Menge verringert und erst langsam gesteigert werden. Wer ein optimales Ergebnis erzielen möchte, der sollte neben der regelmäßigen Einnahme eines spezialisierten und hochdosierten Produktes auch auf eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung achten.

Wichtig ist bei der Aminosäure L-Arginin neben der angemessen hohen Dosierung (hier mehr zur Arginin Dosierung) vor allem die Qualität der Rohstoffe und die Verarbeitung. Hier ist zu empfehlen, sich auf spezialisierte Potenzmittel aus der Apotheke zu verlassen, denn die haben die beste nachgewiesene Wirkung bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion.

L-Arginin im Sport und Bodybuilding

Gerade Sportler bevorzugen diese Nahrungsergänzung, weil durch die Durchblutungsverbesserung auch die Sauerstoff- und Nährstoffversorgung der Muskeln gefördert wird. So kann der Sportler beispielsweise länger Ausdauersport betreiben. Zudem kommt es aufgrund der besseren Durchblutung zu einem wesentlich schnelleren Muskelaufbau. L-Arginin ist daher Bestandteil fast jeder guten Rundumversorgung mit Proteinen für Sportler.

L-Arginin zur Behandlung von Tinnitus

Tinnitus, das nervende Dauerpfeifen im Ohr, kann ebenfalls mit der Aminosäure L-Arginin behandelt werden. Kombinatiosnpräparate mit L-Arginin und Citrus- und Palmfruchtextrakten sind auf dem Markt (Sonosan), die auf natürlichem Wege die Durchblutung im Innenohr fördern und so die Behandlung auf dem Ernährungsweg unterstützen. Auch hier bietet L-Arginin ausschließlich Nutzenvorteile und es sind keinerlei Nebenwirkungen zu erwarten. Anwender berichten von sehr guten Erfolgen in der Behandlung von Tinnitus.

L-Arginin bei Atherosklerose

L-Arginin ist schon seit vielen Jahren ein beliebtes Mittel, um Personen mit Gefäßerkrankungen wie der Atherosklerose zu behandeln. Dadurch, dass L-Arginin die Synthese des Neurotransmitter NO (Stickstoffmonoxid) ermöglicht, macht es die Gefäßwände elastisch. Grundsätzliche Wunder dürfen auch hier zwar nicht erwartet werden, aber als ergänzende Behandlung und im Rahmen einer Umstellung der Ernährungsgewohnheiten hin zu hochwertiger Vollkost und mehr Bewegung zur Stärkung des Kreislaufs ist die Therapie mit L-Arginin sehr empfehlenswert.